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Bamberger Bürgerblock (BBB): Statement Sperrstunde zur Stadtratswahl

3. März 2014 |

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben uns, den BBB, gebeten zum Thema Sperrzeiten Regelung in Bamberg Stellung zu beziehen. Bamberg ist eine schöne, kleine, überschaubare Stadt.

Wir wollen die Stadt beleben, wollen Events veranstalten, die Touristen nach Bamberg lockt.
Wir wollen eine Uni-Stadt sein, haben mittlerweile 4 Uni-Campusse und 13.000 Studenten.
Wir wollen die Stadt attraktiv machen, damit junge Familien sich hier niederlassen.

Gleichzeitig wünschen wir uns keine Veränderung.Das geht nicht.

Der Marktplatz ist von jeher der Mittelpunkt einer Stadt. Hier sollen die Menschen zusammenkommen, einkaufen, feiern, leben.
Wir wollen Veranstaltungen. Diese sind sehr gut besucht, aber keiner will Lärm und möglichst um 10h soll wieder Ruhe herrschen.

Wir wollen eine Uni-Stadt sein, aber wenn sich unsere Studenten z.B. an lauen Sommerabenden an der Unteren Brücke treffen finden wir Wege, diese zu vertreiben. Ein Student hat einen anderen Rhythmus. Dies ist allgemein bekannt und trotzdem wundert es uns? Die Sperrstundenregelung führte zu einer Absage des Unifestes, das seit jeher eine feste Einrichtung in Bamberg war.

Gehen Sie am Wochenende abends um 21h in die Sandstraße und Sie werden feststellen, dass die Kneipen leer sind. Diese füllen sich erst ab ca. 24h aber um 4h ist Sperrstunde.

Wir müssen eine Regelung finden, allen Bambergern gerecht zu werden, dazu gehört aber auch ein gemeinsames Miteinander.

Wir, der BBB, wollen uns dafür einsetzen, eine Lösung zu finden, gemeinsam mit allen Beteiligten ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.