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Bamberg ist eine der wenigen Städte in Deutschland, wo es tatsächlich noch eine Sperrstunde gibt. Das heißt, dass es unter der Woche um 2.00 und am Wochenende spätestens um 4.00 Uhr mit der Feierei vorbei ist! Die Sperrstunde ist ungerecht. Sie existiert nur, um das gefühlte Lärmempfinden einiger Anwohner zu senken und ist eine Bestrafung für alle, die sich beim Feiern vernünftig benehmen.

Die Sperrstunde schadet den Bamberger Unternehmen. Nicht nur die Gastronomie hat mit der Sperrzeit zu kämpfen, sondern auch Taxi-Unternehmen leiden darunter. Auch Angestellte in Clubs und Bars haben durch die verkürzte Arbeitszeit ein geringeres Einkommen.

Bamberg ist Universitätsstadt! Mit fast 13.000 Studenten in Bamberg ist das ein Faktor, der nicht außer Acht gelassen werden sollte. Das  Nachtleben ist ein wichtiger Standortfaktor für eine Universitätsstadt. Es sollte im Interesse aller sein, dass die Bedürfnisse der jungen Menschen in unserer Stadt erfüllt werden. Eine Stadt wie Bamberg braucht ein attraktives und buntes Nachtleben! Bamberg braucht auch Jugendkultur! Deswegen ist ein drastisch eingeschränktes Nachtleben für uns nicht akzeptabel!

Die Sperrstunde in Bamberg ist nicht zeitgemäß und zudem wirkungslos. Sie sollte eigentlich nur eine einjährige Testphase sein. Erhebungen der Polizei haben ergeben, dass seit Verlängerung der Sperrzeit keinerlei Verbesserung eingetreten ist. Ganz im Gegenteil ist die Zahl der Gewalt- und Alkoholdelikte sogar angestiegen. Das ist eine konzeptionelle Schwäche der Sperrzeiten-Regelung. Durch das vorzeitige und frühe Partyende verlassen die frustrierten Gäste den Veranstaltungsort alle auf einmal. Dadurch entsteht mehr Lärm und niemand ist zufrieden. Letztlich existiert die Sperrstunde nur, um das subjektive Lärmempfinden einiger weniger Anwohner zu senken.

Die Sperrstunde ist die falsche Reaktion auf das angeblich ausschweifende Nachtleben der jungen Menschen in unserer Stadt. Um dieser Verbotspolitik entgegen zu wirken, haben wir die Initiative „Sperrstunde abschaffen! Die Nacht gehört UNS!“ gestartet und fordern alle Bamberger – ob jung oder alt, Unternehmen, Organisationen und Parteien auf, sich daran zu beteiligen.

Wir wollen einen offenen gesamtgesellschaftlichen Dialog, über die Sinnhaftigkeit der Sperrzeiten Regelung. Wir wollen mit allen Beteiligen ein Konzept erarbeiten, wie man Lärmbelästigung auf einem besseren Weg bekämpfen kann. Wir wollen die Sperrstunde abschaffen und ein buntes,  vielfältiges Nachtleben für unsere Stadt!